Vom 20. Mai bis 17. Juni haben wir Deutschland und Europa den Rücken gekehrt und uns in die faszinierende Welt von Asien begeben. Hier unsere Highlights aus 4 Wochen fernab von EHEC, Alltag und müden Gesichtern!
Station 1:
Singapur calling
Ankunft am Samstag, 21. Mai 2011 gegen 16:00 Uhr in Singapur. Eine lange aber ruhige Reise liegt hinter uns und wir verbringen den Abend mit Frank mitten in einer der saubersten, krimifreisten, organisiertesten, westlichsten Stadt der Erde. Von Hektik und Chaos nichts zu spüren. Wo ist unser geliebtes Asien? Dreckig. Laut. Chaotisch. Strange.Verrückt. ??? Der erste Eindruck: Nett. Die Tage vergehen und wir erkunden die Stadt (Botanischer Garten, Little India, Clark Quay, etc. ) mit einer guten Portion Skepsis! Das ist nicht das Asien, was wir wollen. Teuer. Überteuert. Starbucks, MC Doof, Wendys an jeder Ecke. Ein bisschen Asien für Touris… Das Highlight: Ein Wiedersehen mit Cici im arabischen Viertel. Am anderen Ende der Welt will es der Zufall und wir verbringen einen netten Abend zusammen, auf den Straßen von Singapur.

Ankunft in Singapur und schon ein Singapur Sling in der Hand.





Wiedersehen mit Cici im Arabischen Viertel von Singapur



Wir kommen von unserem urspünglichen Plan ab und landen 4 Tage später in:
Station 2:
Krabi / Ao Nang calling
Krabi liegt ca. 814 km südlich der Hauptstadt Bangkok an der Andamanensee und hat eine Fläche von ca. 4700 km². Die ganze Provinz ist voll von paradiesischen weißen Sandstränden mit kristallklarem Wasser, Regenwäldern, großen Mangrovengebieten, Wasserfälle und so um die 130 vorgelagerten Inseln. Hier erstreckt sich eine der beeindruckendsten Landschaften dieser Erde. Wind, Wetter und Wellen haben im Laufe von Jahr Millionen die weichen Sandsteinfelsen bearbeitet, tausende Höhlen und Grotten in sie hineingefressen und dabei zahllose einsame Buchten und paradiesische Strände geschaffen.
Der Ao Nang Beach bei dem gleichnamigen Ort Ao Nang, ist ein ca. 1 km langer Sandstrand, von dem etwa die Hälfte bebaut ist und es herrscht ein reger Verkehr der Longtailboote, die die Touris zu anderen Inseln und Stränden in der Umgebung bringen. Die andere Hälfte des Strandes ist für die Boote gesperrt und lädt daher zum Schwimmen und Sonnenbaden ein. Richtig gut wird der Strand aber erst am äußersten, südöstlichen Ende wo sich das Last Cafe befindet und der Strand an einer hohen Felswand endet.
Hier fühlen wir uns wohl! Das ist unser Asien. Ruhig. Besonnen. Halbfertig. Gelassen….


Aonang Beach

Noppharat Thara Beach

Ausblick auf Aonang Beach vom PK Mansion Balkon

Forever Chang.

Wir hausen im Palm Paradise und P.K. Mansion und genießen die andere Kultur mit ihren vielen facettenreichen Gesichtern.
Station 3:
Koh Phi Phi aka “The Beach”


Enttäuschung pur – again! Kinder saufen Eimer leer, mitten im Paradies. Dislike! Wo ist das echte Paradies?
Übernachtungshighlight: Twin Palms Getreu dem Motto: Außen hui innen pfui!
Station 4:
Lanta Yai calling
… in einem traumhaften, ruhigen, menschenseelenleeren Sandstrand und eigenem Bungalow (baanpakgasri) – direkt am Meer. Hier bleiben wir!





Station 5:
Ao Nang calling – again
Wir futtern was das Zeug hält und kommen von den Straßenständen einfach nicht mehr weg. Wir überlegen akribisch, wie wir in Hamburg eine Food-Show-Cooking-Meile ala Thailand etablieren können! Vergebens?!



Station 6:
Mit dem Handgepäck und dem Moped unter dem Popo in Richtung Norden über Ban Klong Muang und Tub Kaek Beach zum ersten Stopover in Tha Pom. Kurz bevor sind wir noch ohne Sinn und Verstand in den Nationalpark Tab-Kak Hang umher getigert. Der Verstand hat gesiegt und wir sind nach gefühlten Kilometern umgekehrt. In Tha Pom angekommen sind wir im Discovery Kayak Krabi gelandet und haben einen exklusiven Kochkurs von der Mama bekommen. Als einzige Gäste im Haus -danke low season!- sind wir in den Genuss der echten Tom Ka Gay Suppe gekommen und haben hautnah miterlebt wie das lecker Süppchen zubereitet wird. Nun kann nichts mehr schief gehen, sprach der Kochkönig!
Nachdem wir gesättigt auf das Bett gefallen sind, haben wir uns am nächsten Morgen einem Beziehungstest unterzogen: Mit dem Kayak im Thalen Bay in die Mangrovenwälder umher paddeln. Mit “Hans-Guck-In-Die-Luft” hat es am Ende dann doch noch funktioniert. Denn, ich habe aufgehört zu Paddeln.
Nach dem Test sind wir in der Regenpause und unserem heiß geliebten Moped weiter nach Laem Sak Cape gefahren. Stunden haben wir für ein paar Kilometer gebraucht. Hart gesonnene Fahren bei Wind und Wetter. Wahrscheinlich für die Locals Nieselregen! Für uns: der reinste Wolkenbruch ohne Ende in Sicht. Am Cap angekommen gibt es keine Unterkunft mehr für uns, außer in der letzten Ecke des Dorfes. Wir hausen für 3 Euro am Arsch der Heide und fühlen uns: Sau wohl! Mitten drin statt nur dabei. Wir werden herzlich empfangen und genießen die Stille und die glücklichen Menschenseelen. Wir nächtigen in einem kleinen “Hotel” welches nach dem Tsunami in 2004 wieder “aufgebaut” wurde. Das Unglück und die Zerstörrung sind nach Jahren im Paradies noch zu spüren. Nun, das Fleckchen Erde ist schon ganz schön. Ganz schön? Sehr schön!
Am nächsten Tag ziehen wir schon in der Früh weiter. Die Straßen sind leer und es regnet nicht mehr. Wir haben uns für heute das Ziel: Bang Rean Temple gesetzt und scheitern. Die verzweifelte Suche nach der schönsten Tempelanlage im Südthailand endet in einer kleinen bescheidenen Tempelanlage – in der Nähe vom Ziel. Anscheinend. Fragen bringt nix, sie verstehen uns einfach nicht. Macht nichts denken wir und ziehen weiter an den Graves und Gastropd Fossil vorbei zurück nach Ao Nang.








Station 7:
Falling in love with Ao Nang – again & again AND Railay Bay
Die letzten Tage sind gezählt und mittlerweile kennt man uns schon an den Straßenständen. Wir werden wieder herzlich empfangen und probieren mehr und mehr. Toi toi toi, der Magen macht alles mit – vielleicht macht auch Chang und Coke alles wet?!




Abgeschottet von der Außenwelt gelangen wir mit dem Longthail Boot nach Railay Bay. Ein bescheidenes Dörfchen ala Centerpark für Autos und Moped unerreichbar.










Station 8: last but not least!
Singapur calling – Luxus calling.
Willkommen im Marina Sands Bay. Ein Traumschiff der Extraklasse mit Swimming Pool “on top”.









… wir sagen am 17. Juni 2011 tschüss und auf bald!